
UAV Release Mechanism
Im Projekt „UAV Release Mechanism“ untersuchen wir gezielt die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen für den gezielten Abwurf spezieller Nutzlasten. Neben einer umfassenden Analyse potenzieller Anwendungsfelder entwickeln wir CAD-Modelle für praxistaugliche und produzierbare Abwurfmechanismen. Die entworfenen Lösungen werden prototypisch umgesetzt und unter realen Bedingungen getestet, um Funktionalität und Zuverlässigkeit zu validieren.

Konzept & erste Skizze
Bei uns beginnt jeder Prototyp nicht im CAD – sondern mit einer Skizze.
Auch dieses Abwurfsystem entstand zunächst als einfache Zeichnung auf Papier. Die zentrale Frage war: Wie lässt sich eine Nutzlast sicher halten und im richtigen Moment zuverlässig freigeben?
In dieser frühen Phase geht es weniger um Perfektion als um das Verständnis des mechanischen Prinzips. Die Skizze ist dabei der erste Schritt, eine Idee greifbar zu machen.
Vom Konzept ins CAD
Aus der Skizze wurde ein erstes digitales Modell.
Im CAD zeigte sich schnell, welche Geometrien funktionieren – und welche nicht. Bewegungsabläufe, Toleranzen und Bauraum wurden konkret definiert und schrittweise optimiert.
Für uns ist diese Phase entscheidend: Hier wird aus einer Idee ein technisch belastbares System.


Elektronik & Auslösemechanismus
Zur Ansteuerung nutzten wir einen Arduino, der als zentrale Steuereinheit fungiert. Die Auslösung erfolgt über eine Fotozelle, die auf ein gezielt steuerbares Lichtsignal am Rumpf der Drohne reagiert. So kann der Abwurf kontaktlos und kontrolliert aktiviert werden.
Der Servo übernimmt anschließend die mechanische Arbeit: Er wandelt seine rotatorische Bewegung in eine translatorische Verschiebung der Verriegelung um. Dadurch wird die Nutzlast zuverlässig freigegeben.
Die Kombination aus Arduino, Lichtsignal und mechanischer Umsetzung erlaubt eine klare Trennung zwischen Steuerung und Lastaufnahme – ein Ansatz, der Einfachheit mit funktionaler Robustheit verbindet.
Finales CAD-Modell
Im finalen Design wurde das System deutlich kompakter und strukturell verstärkt.
Bauteile wurden konsolidiert und auf 3D-Druck ausgelegt.
Unter anderem wurden die Abmessungen gezielt an die zuvor ausgewählten elektronischen Bauteile angepasst, um eine stimmige und finale Version des Systems zu realisieren.

